Simulator für die private FinanzplanungRemote (international)

SaaSKapital: MinimalB2CLeicht reguliert

Steckbrief

ProjectionLab ist ein Planungswerkzeug, mit dem Privatpersonen Vermögensentwicklung, Sparpläne und Ruhestandsszenarien durchrechnen. Der Gründer entwickelte es als Einzelperson neben dem Hauptberuf und gab öffentlich 200.000 USD wiederkehrenden Jahresumsatz an. Der Start erforderte im Wesentlichen Entwicklungszeit.

Geschätzter Umsatz: ca. 200.000 USD/Jahr (ARR, Angabe des Gründers)

Konzept & Problem

Tabellenkalkulationen für die eigene Finanzplanung werden schnell unübersichtlich, klassische Beratung ist teuer und selten neutral. Das Produkt bietet stattdessen ein visuelles Modell, in dem sich Annahmen verändern und Szenarien direkt vergleichen lassen. Es gibt bewusst keine Anlageempfehlung, sondern nur Rechenmodelle.

Umsatz-Modell

Abo in Jahres- und Lebenszeitlizenzen, dazu eine kostenlose Einstiegsversion mit eingeschränktem Funktionsumfang. Die Zielgruppe ist zahlungsbereit, weil es um eigene Geldentscheidungen geht. Wachstum vor allem über Fachforen, Blogs und Mundpropaganda.

Gibt's das schon in Deutschland?

Für den deutschsprachigen Raum wäre eine Anpassung an lokale Gegebenheiten nötig: gesetzliche Rente, betriebliche Altersvorsorge, Abgeltungsteuer, Riester- und Rürup-Verträge. Genau diese Lokalisierung ist die eigentliche Hürde und zugleich der mögliche Vorteil gegenüber US-Werkzeugen. Konkrete deutsche Wettbewerber sind hier nicht belegt und müssten eigenständig recherchiert werden.

Was man beachten muss

Heikel ist die Abgrenzung zur erlaubnispflichtigen Anlage- und Finanzanlagenvermittlung: Ein reines Rechenwerkzeug ohne individuelle Empfehlung ist in der Regel unproblematisch, individuelle Beratung dagegen nicht. Hinzu kommen Datenschutz bei sehr sensiblen Finanzdaten, klare Haftungsausschlüsse und die üblichen Pflichten eines Onlineangebots.

Allgemeine Einordnung, keine Rechtsberatung. Stand: 12.09.2026.